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Zentralarchiv der Ev. Kirche der Pfalz:
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Ausstellung „Gedächtniskirche“

Zum 100jährigen Jubiläum der Gedächtniskirche zeigte das Zentralarchiv die Ausstellung „Die Gedächtniskirche zu Speyer – Ein Denkmal protestantischer Erinnerungskultur“.

Im Mittelpunkt steht die Gedächtniskirche als Denkmalskirche. Sie entstand in Erinnerung an die Protestation auf dem Speyerer Reichstag 1529, deren 475. Jubiläum in diesem Jahr ebenfalls begangen wird. Die Gedächtniskirche ist mit ihrer Architektur und dem Bildprogramm ihrer Glasfenster monumentaler Ausdruck protestantischer Erinnerungskultur um 1900. Der 100 m hohe Glockenturm überragt den salischen Kaiserdom und prägt seit 1904 das Speyerer Stadtbild mit. Während der langen Entstehungszeit von 1856 bis 1904 und darüber hinaus schärfte die Gedächtniskirche das protestantische Bewusstsein.

12 Bildtafeln, Flugblätter, Münzen und weitere Quellen führen anhand verschiedener Themenbereiche vor Augen, was die Kirche Erbauern, Förderern und Gegnern seinerzeit bedeutete. Die Ausstellung informiert unter anderem mit einer Zeitleiste über den Ablauf der Bauarbeiten, über die Einweihung der Gedächtniskirche, den protestantischen Zeitgeist um 1900 und über andere Gedächtniskirchen in Deutschland.

Als Begleitheft zur Ausstellung ist eine Broschüre mit dem Titel „"Die Gedächtniskirche zu Speyer im Strom protestantischer Erinnerungskultur"“ erschienen. Im Verkauf sind auch die Neuauflage einer historischen Postkarte der Gedächtniskirche von 1904 und die Protestatio des Speyerer Zeichenlehrers und Künstlers Friedrich Ulm von 1890. 

Eine Literaturliste finden Sie unter Archivbibliothek.