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Zentralarchiv der Ev. Kirche der Pfalz:
Zukunft braucht Vergangenheit - Wir zeigen Ihnen den Weg!

FAQs Häufig gestellte Fragen

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  • Was sind Kirchenbücher?

    Unter Kirchenbüchern versteht man Tauf-, Ehe- und Bestattungsregister, die jeweils für einen einzelnen Ort angelegt und in denen Taufen, Eheschließungen und Beerdigungen verzeichnet wurden. Diese Register beginnen an manchen Orten schon im 16. Jahrhundert, viele jedoch erst nach dem 30-jährigen Krieg.

  • Wo fange ich an?

    Eine Familienforschung geht in der Regel von einer in der Gegenwart lebenden Person aus. Von dieser Person werden die Eltern, Großeltern, Urgroßeltern usw. ermittelt. Für die ersten beiden Generationen dürften die Daten aus privaten Unterlagen (Familienstammbuch, Ahnenpass usw.) zu erheben sein. Daten aus der Zeit zwischen 1876 und der Gegenwart sind beim zuständigen Standesamt zu erfragen. Durch das Personenstandsgesetz, das zum 1.1.1876 in Kraft trat, wurden nämlich die Standesämter mit der Beurkundung des Personenstands beauftragt. Für die linksrheinischen Gebiete und damit auch für die Pfalz wurden bereits 1798 Personenstandsregister eingeführt. Für die Zeit vor 1876 bzw. 1798 sind Kirchenbücher die Quellen der Familienforschung.

    In jedem Fall ist die Kenntnis des Ortes, an dem die gesuchte Person gelebt hat, unerlässlich. Es gibt keinen Namensindex aller zu einem Zeitpunkt in der Pfalz ansässigen Personen. Familiennamen entstanden in verschiedenen Regionen unabhängig voneinander, so dass aus der Namensgleichheit nicht unbedingt auf die Identität oder Verwandtschaft der Personen geschlossen werden kann.

  • Wie erhalte ich Einsicht in die Kirchenbücher?

    Die Kirchenbücher sind bei uns im Lesesaal in digitaler Form einsehbar.

    Wir bitten um Voranmeldung unter Tel. 06232 / 667-180 oder über das Kontaktformular .

  • Was ist noch zu beachten?

    Das Zentralarchiv stellt Interessenten die Digitalisate der Kirchenbücher für ihre Forschungen zur Verfügung. Die auf den Digitalisaten erfassten Kirchenbücher sind handschriftlich abgefasst. Erfahrungen im Lesen alter Schriften wären hilfreich.

     

     

     

  • Wie hoch sind die Kosten bei einer persönlichen Suche?

    Für die Benutzung des Zentralarchivs der Evangelischen Kirche der Pfalz werden nach der Gebührenordnung vom 24. März 2015 folgende Gebühren erhoben:

    • bis zu 1/2 Tag - 6,00 €
    • bis zu 1 Tag - 10,00 €
    • Reproduktionen einzelner Kirchenbucheinträge: 0,50/Kopie
  • Gibt es Register / Abschriften von Kirchenbüchern?

    Für die Forschung im 19. Jahrhundert bieten Register einen bequemen Einstieg. Die dort zu findenden Daten reichen oftmals auch noch bis in das 18. Jahrhundert hinein. Für die Zeit davor müssen die Daten jedoch - in oft mühevoller und zeitraubender Arbeit - in den Tauf-, Ehe- und Bestattungsregistern aufgesucht werden. Bevor die Suche beginnt, sollte aber geprüft werden, ob für den betreffenden Ort nicht ein Ortsfamilienbuch vorliegt, in dem die Daten für alle Personen schon zusammengestellt sind. Darüber hinaus steht Ihnen die Archivbibliothek mit genealogischer, heimatkundlicher und allgemeingeschichtlicher Literatur zur Verfügung (Ortsfamilienbücher, Ortsgeschichte, Familienbücher, Lexika u.a.).

    Falls Sie Abschriften von Kirchenbüchern oder Stammtafeln besitzen und diese der Archivbibliothek zur Verfügung stellen möchten, setzen Sie sich bitte mit Herrn Klein, Tel. 06232 / 667-181 oder über das Kontaktformular mit dem Archiv in Verbindung.

  • Muss ich persönlich ins Archiv kommen?

    Alle im Zentralarchiv zugänglichen Kirchenbücher sind bereits im Kirchenbuchportal Archion eingestellt, so dass Sie Ihre Recherchen auch von zu Hause aus durchführen können.

  • Stehen mir im Archiv weitere Hilfsmittel zur Verfügung?

    An der Informationswand im Lesesaal finden Sie Informationen, mit deren Hilfe Sie manches selbständig klären können:

    In der Handbibliothek des Lesesaales befinden sich u.a. folgende Bücher:

    • Auswanderung nach Amerika (Schiffslisten) 1840 - 1897
    • Veröffentlichungen der "Pfälzisch-Rheinischen Familienkunde"

    Im Lesesaal befinden sich ein Readerprinter zum eigenhändigen Kopieren von Mikrofiches (0,50 € pro Kopie) und PC-Arbeitsplätze zur Recherche im Online-Bibliothekskatalog, in Online-Findbüchern, digitalen Kirchenbuchabschriften und digitalen Kirchenbüchern.

  • Presbyteriumswahlen Aufbewahrung

    5.    Hinsichtlich der Aufbewahrung der Wahlunterlagen ist nach deren unterschiedlicher Bedeutung zu unterscheiden.

    •       Dauernd aufzubewahren sind folgende Unterlagen:

    je ein Exemplar der Wahlvorschlagsliste (ggf. Kandidatenprospekt) und des Stimmzettels so- wie die Wahlniederschrift (Wahlvordruck Nr. 11) einschl. der Listen der gewählten Presbyte- riums- und Ersatzmitglieder (Erfassungsbeleg, Wahlvordruck Nr. 10). Entsprechendes gilt da- nach für die Unterlagen über spätere Veränderungen des Presbyteriums.

    •       Bis zum Jahr 2022 sind die anderen aufbewahrungsbedürftigen Unterlagen aufzuheben: insbesondere die Meldung der gebildeten Wahlbezirke, die Feststellung und die Bestätigung der Zahl der zu wählenden Presbyter/innen (einschl. Gemeindegliederzahlen vom 30.06.2014) sowie die Wählerlisten.

    •       Die restlichen Unterlagen dürfen nach der Amtseinführung des Presbyteriums vernichtet werden, wobei jedoch der Datenschutz zu beachten ist:

    z.B. Wahlberechtigungsscheine, Wahlbriefe und Stimmzettel; allerdings sollte je ein Muster- exemplar dieser Unterlagen bis zur Neuwahl im Jahr 2020 aufbewahrt werden!

    •       Die unbedruckten Stimmzettelumschläge können als Briefumschläge Verwendung finden oder eventuell bei der nächsten Wahl wieder verwendet werden.